„Morgengabe“ zum 70. Jubiläum der Bayerischen Verfassung – Verfassungsfest in Unterföhring 

Generalthema: „Integration im Zeichen der Bayerischen Verfassung“

„Leitfaden. Angekommen in Bayern“ und Übersetzung der Bayerischen Verfassung ins Arabische und Türkische 

Ergänzung der Bayernhymne um eine „Europa-Strophe“ 

Schülerprojekt aus der Hallertauer Mittelschule Mainburg mit Verfassungspreis „Jugend für Bayern“ 2016 geehrt

Die Bayerische Einigung / Bayerische Volksstiftung hat 1967 die Feiern zum Bayerischen Verfassungstag begründet und damit ein tieferes Bewusstsein für die Bedeutung der Bayerischen Verfassung geschaffen. Die Bayerischen Verfassungstage wurden seither mit allen Repräsentanten der Bürgergesellschaft in Bayern gestaltet, nicht im Sinne einer „triumphalen Nabelschau“, sondern als Tag des Nachdenkens über grundsätzliche Probleme unseres Gemeinwesens und historische Zusammenhänge, insbesondere auch in der Erkenntnis, dass das bayerische Volk selbst am 1. Dezember 1946 Verfassungsgeber war und die Verfassung kein „Wiegengeschenk“ der Geschichte ist, sehr wohl aber die entscheidende Klammer unseres Gemeinwesens. 

Die diesjährige Verfassungsfeier der Bayerischen Einigung / Bayerischen Volksstiftung fand am 30. November gemeinsam mit der Gemeinde Unterföhring unter dem Generalthema „Integration im Zeichen der Bayerischen Verfassung“ statt. Wie schon lange Tradition, wurde der Festakt mitgetragen vom Bayernbund, vom Bayerischen Landesverein für Heimatpflege und dem Verein der bayerischen Geschichtsvereine. Angesichts der seit Herbst 2015 dramatisch veränderten Situation in Bayern, in Deutschland und weltweit, stand das diesjährige Verfassungsfest unter dem Generalthema „Integration im Zeichen der Bayerischen Verfassung“. Grundsätzliche Ausführungen dazu kamen von Staatsminister Joachim Herrmann, Landrat Christoph Göbel, Unterföhrings Bürgermeister Andreas Kemmelmeyer und Präsident Florian Besold. 

Unter den Festgästen waren Repräsentanten  aller Teile der Gesellschaft in Bayern, u.a. Peter Küspert, Präsident Bayerischen Verfassungsgerichtshofs, Dr. h.c. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israel. Kultusgemeinde München und Oberbayern, Prof. Dr. Hermann Rumschöttel, Vorsitzender des Stiftungsrats der Bayerischen Volksstiftung, Prinz Wolfgang von Bayern in Vertretung des Hauses Wittelsbach und Hubert Andrä, Polizeipräsident für München. Die mitragenden Vereine wurden durch ihre Vorsitzenden und zahlreiche Mitglieder repräsentiert: Aus dem Verband der Bayerischen Geschichtsvereine war Prof. Manfred Treml gekommen, den Bayerischen Landesverein für Heimatpflege repräsentierten der Vorsitzende Johann Böhm, Präsident des Bayerischen Landtags a. D. und Stellv. Vorstand der Bayerischen Volksstiftung, sowie der Geschäftsführer des Landesvereins, Martin Wölzmüller. Auch aus dem Bayernbund feierte viele Mitglieder das Verfassungsfest mit, vor allem aber der Vorsitzende Adolf Dinglreiter. Der frühere Abgeordnete im Bayerischen Landtag war es auch, der im Wertebündnis Bayern aktiv für die Preisauszeichnung des Projekts aus der Mittelschule Hallertau Mainburg gewirkt hatte.

Beispiele für den Facettenreichtum der Kultur in Bayern und ihre Integrationskraft bot das Musikprogramm: Zu Beginn spielte für die über 500 Festgäste die Blaskapelle Unterföhring auf, gefolgt von einem Ausnahme-Talent, der 11-jährigen deutsch-chinesischen Geigerin Clara Shen. Es folgten Ensembles aus der Bayerischen Philharmonie (Leitung: Mark Mast) und die Unterbiberger Hofmusik (Leitung Franz J. Himpsl), die seit über einem Jahrzehnt echte Volksmusik und hochkarätigen Jazz mischt, mit musikalischen Eindrücken aus Reisen durch Indien, in die Türkei und nach Kairo.

Generalthema und Initiativen

Diskussionen um Vorschlag der Bayerischen Einigung / Bayerischen Volksstiftung auf Ergänzung der Bayernhymne um eine „Europa-Strophe“

Im Zentrum der Verfassungsfeier standen zwei Hauptanliegen der Bayerischen Einigung / Bayerischen Volksstiftung, die beide auf „Integration im Zeichen der Bayerischen Verfassung“ abzielen: 

1. fordert die Bayerische Einigung / Bayerische Volksstiftung, der von ihr initiierte „Leitfaden Angekommen in Bayern“ (Federführung beim Entwurf: Prof. Dr. Hermann Rumschöttel) soll zukünftig grundsätzlich an alle in Bayern bleibeberechtigten Flüchtlinge ausgehändigt werden. 

In seinem Grußwort an die Festversammlung signalisierte der bayerische Innenminister Joachim Herrmann Unterstützung des Anliegens. Ebenfalls Zustimmung kommt von Justizminister Winfried Bausback. Ergänzt werden soll der „Leitfaden“ durch eine zweisprachige Ausgabe der Bayerischen Verfassung, das wesentliche Dokument der Leitkultur in Bayern. Derzeit wird die Bayerische Verfassung deshalb auf Initiative der Bayerischen Einigung / Bayerischen Volksstiftung ins Arabische und Türkische übersetzt – die Sprachen, die sowohl die meisten neuen Zuwanderer sprechen als auch viele Menschen, die zwar schon seit Jahrzehnten in Bayern leben, aber nicht genügend Deutsch sprechen, um den Verfassungstext mit seinen Rechten und Geboten zu verstehen. 

2. fordert die Bayerische Einigung / Bayerische Volksstiftung, die Bayernhymne um eine „Europastrophe“ zu ergänzen.

In der derzeitigen Form nimmt die Bayernhymne nur Bezug auf „Bayern“ und „Deutschland“. Anbieten würde sich für eine „Europastrophe“ der Text, der 2012 im Rahmen des landesweiten Schülerwettbewerbes zum Verfassungspreis gedichtete wurde:

„Gott mit uns und allen Völkern, ganz in Einheit tun wir kund: In der Vielfalt liegt die Zukunft, in Europas Staaten Bund! |: Freie Menschen, freies Lebengleiches Recht für Mann und Frau! Goldne Sterne, blaue Fahne und der Himmel, weiß und blau! :|“

Den Wettbewerb hatte die Bayerische Einigung / Bayerische Volksstiftung entwickelt, unterstützt wurde sie in der Durchführung und bei der Auswahl des Siegerbeitrags durch die Bayerische Staatregierung. Die Strophe wird mittlerweile von einer ganzen Reihe von Vereinigungen und Verbänden zusammen mit den anerkannten zwei Strophen der Bayernhymne gesungen – so z. B. zuletzt bei der 100-Jahr-Feier des Oberpfälzer Waldvereins, bei Patrozinien, von der SPD-Bayern anlässlich ihrer Feier zum 70-jährigen Jubiläum der Bayerischen Verfassung oder beim Festgottesdienst anlässlich des Beginns des Münchner Oktoberfests durch die Chöre von Hans Berger. Mitte November stellte die Bayerische Einigung / Bayerische Volksstiftung den formellen Antrag, die Bayernhymne um eine „Europa-Strophe“ zu ergänzen.

Dieses Anliegen erhielt am Tag des Verfassungsfests in Unterföhring – überparteilich gestaltet,  wie alle Aktivitäten der Bayerischen Einigung/ Bayerischen Volksstiftung seit ihrer Gründung – breite Aufmerksamkeit dadurch, dass die SPD im Bayerischen Landtag eine Dringlichkeitssitzung ansetzen ließ und darin die Ergänzung der Bayernhymne um eine 3. Strophe forderte. Erwartungsgemäß wurde dieser Vorstoß von der Mehrheit der Parlamentarier kritisch gesehen, wobei die Ablehnung von sachlich-konstruktiven Einwänden reichte bis zu Phrasen. Ein Parlamentarier schreckte auch nicht davor zurück, eine rechtsradikale Jugendzeitschrift mit Interviews zu versorgen. (siehe zum Gesamtzusammenhang: Presse-Erklärung von Präsident Besold und Brief an den bayerischen Ministerpräsidenten, abgedruckt in der BAYERNSPIEGEL 06-2016)

Verfassungspreis „Jugend für Bayern“ 2016
für das Wörterbuch „Migraboarisch“, Hallertauer Mittelschule Mainburg

In Anerkennung besonderer Verdienste um den Kulturstaatsgedanken im Sinne der Bayerischen Verfassung und die Demokratie in Bayern ehrten der bayerische Innenminister Joachim Herrmann und die Bayerische Volksstiftung das Schülerprojekt „11 Holledauer Spürnoasn“ aus Mainburg durch den diesjährigen Verfassungspreis „Jugend für Bayern“. In dieser ganz besonderen Initiative, angeschoben auch vom Bayernbund und vom Wertebündnis Bayern im Rahmen des Projekts „MundART WERTvoll“, haben die Schüler in intensivem Austausch mit jungen „Neuankömmlingen“ ein bayerisches Dialektbuch mit Übersetzungen in die Sprache der Neuankömmlinge entwickelt. Unterstützt bei ihrem Ziel, über den Dialekt Integration zu leisten, wurden die Schüler von den hoch engagierten Pädagogen Monika Kaltner und Direktor Hanns Seidl. 

Projekt im Rahmen von „MundART WERTvoll“

Viele Kinder und Jugendliche sprechen Mundart als Ausdruck ihrer Verbundenheit zu ihrer Heimat, ihrer Identität und ihres Lebensgefühls. Das Projekt „MundART WERTvoll“ im Wertebündnis Bayern griff diese Verbundenheit vor zwei Jahren auf und förderte sie. Ziel war es, den in Bayern gesprochenen Mundarten Wertschätzung entgegenzubringen und den Dialekt bei Kindern und Jugendlichen zu fördern. Das Projekt knüpft an Art. 131 Abs. 3 der Bayerischen Verfassung an: „Die Schüler sind im Geiste der Demokratie, in der Liebe zur bayerischen Heimat und zum deutschen Volk und im Sinne der Völkerversöhnung zu erziehen.“ 

An der Projektentwicklung hat die Hallertauer Mittelschule Mainburg mit der Mundart-AG teilgenommen. Die Gruppe erarbeitete ihren Projektplan auf Grundlage des mit dem Projektnamen verbundenen Anliegens, den in Bayern gesprochenen Mundarten sowie ihren Sprecherinnen und Sprechern Wertschätzung entgegenzubringen. Die Beherrschung des Dialekts im situativen Sprachgebrauch wurde als Stärke und Bereicherung für die Mundartsprecher gefördert. Als besonderes Merkmal des Projekts wurde die lokale Zusammenarbeit von Schulen, Jugendgruppen, Vereinen, der kommunalen Verwaltung und der Kirchen in den einzelnen Gemeinden angestrebt und aktiv umgesetzt. 

Das Projekt setzte die geforderte Öffnung der Schule hin zur konkreten Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen, auch im medialen Bereich, hervorragend um. Durch die professionelle Bewerbung des Projekts in den sogenannten sozialen Netzwerken (www.facebook.com/mundartwertvoll und: instagram.com/mundartwertvoll) wurde eine breite Öffentlichkeit über „MundART WERTvoll“ informiert. Die Konzepte der beteiligten Schulen wurden so angelegt, dass sie jederzeit von anderen Gruppen übernommen und den jeweiligen Bedürfnissen vor Ort angepasst werden können. Die Nachahmbarkeit und Nachhaltigkeit wurde damit gesichert. 

Für ihr Wörterbuch „Migraboarisch©, das etwas andere Wörterbuch für alle heimischen und zuagroastn Buama und Madln in Bayern“ führten die Schüler an der Hallertauer Mittelschule Mainburg zahlreiche Interviews zum Wandel des sprachlichen Umgangs im Laufe der Zeit und der Bedeutung der Mundart. Die gesammelten bairischen Mundartwörter, übersetzt in Schriftdeutsch, Englisch, Kosovo-Albanisch und ins Türkische, wurden im Wörterbuch zusammengefasst.

All dies fügt sich wunderbar in die Ziele des Jugendverfassungspreises der Bayerischen Einigung / Bayerischen Volksstiftung: Seit 2009 vergeben die Bayerische Volksstiftung und die Bayerische Staatsregierung im Rahmen des Festakts zum Bayerischen Verfassungstag gemeinsam den Verfassungspreis „Jugend für Bayern“ (Übersicht der Preistag 2009 bis 2015). Der Verfassungspreis besteht aus einer Reise der Preisträger zur Bayerischen Vertretung in Brüssel und zum Europäischen Parlament in Brüssel. Im Rahmen der Ehrung wird den Preisträgern der „Konstitutionstaler“ der Bayerischen Volksstiftung überreicht, der an die Bayerischen Verfassungen seit 1808 und weiter 1818, 1919 und 1946 erinnert und in seiner Gestaltung in der Tradition des Menschenbilds der europäischen Aufklärung steht. 

  • Begrüßung, von links: Landrat Christoph Göbel,Andreas Kemmelmeyer, I. Bgm. Unterföhring, Bezirketagspräsident Josef Mederer, Präsident Florian Besold, Staatsminister Joachim Herrmann
    Begrüßung, von links: Landrat Christoph Göbel,Andreas Kemmelmeyer, I. Bgm. Unterföhring, Bezirketagspräsident Josef Mederer, Präsident Florian Besold, Staatsminister Joachim Herrmann
  • Vergabe des Verfassungspreises „Jugend für Bayern“ 2016, gemeinsam vergeben von der Bayerischen Volksstiftung und der Bayerischen Staatsregierung. Von links: Laudator Staatsminister Joachim Herrmann, Monika Kaltner, ehrenamtliche Betreuerin der Schüler (Psychologische Beraterin; Studio für Zuhörkompetenz), und Direktor Hanns Seidl (Hallertauer Mittelschule Mainburg), ganz rechts: Adolf Dinglreiter, Vorsitzender des Bayernbunds. Dazu Preisträger: „11 Holledauer Spürnoasn“ – aus der Hallertauer Mittelschule Mainburg für das Wörterbuch „Migraboarisch©“, das etwas andere Wörterbuch für alle heimischen und zuagroastn Buama und Madln in Bayern.
    Vergabe des Verfassungspreises „Jugend für Bayern“ 2016, gemeinsam vergeben von der Bayerischen Volksstiftung und der Bayerischen Staatsregierung. Von links: Laudator Staatsminister Joachim Herrmann, Monika Kaltner, ehrenamtliche Betreuerin der Schüler (Psychologische Beraterin; Studio für Zuhörkompetenz), und Direktor Hanns Seidl (Hallertauer Mittelschule Mainburg), ganz rechts: Adolf Dinglreiter, Vorsitzender des Bayernbunds. Dazu Preisträger: „11 Holledauer Spürnoasn“ – aus der Hallertauer Mittelschule Mainburg für das Wörterbuch „Migraboarisch©“, das etwas andere Wörterbuch für alle heimischen und zuagroastn Buama und Madln in Bayern.
  • Antwort auf die Laudatio durch Monika Kaltner (ganz links), Laudator Staatsminister Herrmann, daneben Landrat Martin Neumeyer, Kelheim, und Direktor Hanns Seidl, ganz rechts: Adolf Dinglreiter, Vorsitzender des Bayernbunds, Preisträger: „11 Holledauer Spürnoasn“ – aus der Hallertauer Mittelschule Mainburg für das Wörterbuch „Migraboarisch©“, das etwas andere Wörterbuch für alle heimischen und zuagroastn Buama und Madln in Bayern.
    Antwort auf die Laudatio durch Monika Kaltner (ganz links), Laudator Staatsminister Herrmann, daneben Landrat Martin Neumeyer, Kelheim, und Direktor Hanns Seidl, ganz rechts: Adolf Dinglreiter, Vorsitzender des Bayernbunds, Preisträger: „11 Holledauer Spürnoasn“ – aus der Hallertauer Mittelschule Mainburg für das Wörterbuch „Migraboarisch©“, das etwas andere Wörterbuch für alle heimischen und zuagroastn Buama und Madln in Bayern.
  • Monika Kaltner, Dr. Andrea Taubenböck, Geschäftsführerin "WerteBündnis Bayern", Adolf Dinglreiter, Vorsitzender des Bayernbunds, Dr. h.c.  Charlotte Knobloch, Präsdentin ikg München und Oberbayern
    Monika Kaltner, Dr. Andrea Taubenböck, Geschäftsführerin "WerteBündnis Bayern", Adolf Dinglreiter, Vorsitzender des Bayernbunds, Dr. h.c. Charlotte Knobloch, Präsdentin ikg München und Oberbayern
  • Beim Singen der Bayernhymne - alle drei Strophen: 1. Reihe von rechts: Johann Böhm, Landtagspräsident a. D., Frau Besold, Präsident Besold, Staatsminister Herrmann, Andreas Kemmelmeyer, I. Bgm. Unterföhring, Fr. Kemmelmeyer
    Beim Singen der Bayernhymne - alle drei Strophen: 1. Reihe von rechts: Johann Böhm, Landtagspräsident a. D., Frau Besold, Präsident Besold, Staatsminister Herrmann, Andreas Kemmelmeyer, I. Bgm. Unterföhring, Fr. Kemmelmeyer
  • Abordnung des Bayerischen Trachtenverbands: Links das Ehepaar Hoffmann (Hildegard Hoffmann: Schriftführerin des Bayerischen Trachtenverbands), ganz rechts das Ehepaar Dufter (Otto Dufter: Ehrenvorsitzender des Bayerischen Trachtenverbands)
    Abordnung des Bayerischen Trachtenverbands: Links das Ehepaar Hoffmann (Hildegard Hoffmann: Schriftführerin des Bayerischen Trachtenverbands), ganz rechts das Ehepaar Dufter (Otto Dufter: Ehrenvorsitzender des Bayerischen Trachtenverbands)

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Fotografin: Janine Gröger, FOTOSTUDIO am Kurfürstenplatz, Hohenzollernstrasse 86, 80796 München/Schwabing

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